Café Crème de la Crème

Wieso heisst der Café Crème eigentlich Café Crème? Und was ist dann bitte ein Café Nature? Gehört der Rahm nun dazu oder nicht? Achtung liebe Schweizer, wir verändern euer Weltbild.


Der Café Crème bzw. Caffè Crema kommt aus der Schweiz. So viel ist klar. Und wird meistens auch nur hier getrunken. Das Getränk ist grob gesagt eine grosse Tasse Kaffee, die nach der Espressomethode zubereitet wird. Er gilt auch als schweizerisches Pendant zum Filterkaffee, wird aber nicht mit der Filtermethode gebrüht, sondern mit der Espressomethode.


Bei der Zubereitung von einem Café Crème ist es wichtig, dass das Wasser unter hohem Druck durch das Kaffeemehl gepresst wird. So entsteht die charakteristische Crema. Das ist auch der Grund, weshalb die meisten Kaffeevollautomaten mit 15 bar Druck arbeiten. Dennoch unterscheidet sich die Zubereitung des Café Crème, von der eines Espressos: Zwar wird die gleiche Menge an Kaffeemehl verwendet, allerdings wird für einen Café Crème viermal so viel Wasser durch das Kaffeemehl gepresst, wobei dieses um einiges gröber gemahlen ist als das eines Espresso.

Als „Crema“ bezeichnet man die dicke goldbraune Schaumkrone, die bei der Zubereitung des Kaffees aus dem Siebträger oder dem Kaffeevollautomaten entsteht.


Jetzt wissen wir also wie der Café Crème zubereitet wird. Aber wie kommt er zu seinem Namen?

Hier müssen alle Schweizer nun ganz stark sein: wahrscheinlich stellt der kommende Absatz euer gesamtes Weltbild auf den Kopf.


Der Café Crème trägt seinen Namen aufgrund der Crema, die bei der Zubereitung entsteht. Nicht weil man dazu oft Rahm (franz.: Crème) gereicht bekommt.

Zu einem Espresso bekommt man oftmals ebenfalls Rahm und Zucker gereicht und das Getränk wird trotzdem nur “Espresso” genannt.

Aber nun zur Auflösung des Rätsels: alles begann mit der Erfindung des Kaffeevollautomaten. Zugeschrieben wird die Erfindung, dem Schweizer Arthur Schmed aus Rüti in der Nähe des Zürichsees. Zu seiner Zeit kannte man fast ausschliesslich Filterkaffee und Espresso. Wenn man also eine grosse Tasse Kaffee trinken wollte, musste man sich einer längeren Prozedur stellen. Im Endeffekt hatte man aber doch kein Getränk mit einer schönen Crema, wie beim Espresso.

Herr Schmed wollte beide Welten miteinander verbinden. Und so erfand er eine Maschine, die nach der Espressomethode ein Getränk brüht, das von der Menge einem Filterkaffee entspricht, jedoch die überall beliebte Crema besitzt.



Daher ist es einzig und allein der Zubereitungsmethode geschuldet, wieso eines der beliebtesten Kaffeegetränke der Schweizer Café Crème genannt wird.

Wer seinen Café Crème ohne Rahm aber weiterhin Café Nature nennen möchte, der darf das natürlich gerne tun.


Und wenn ihr euch fragt, welchen Kaffee man am ehesten für einen guten Café Crème verwendet, dann haben wir hier noch etwas mehr Kaffeekunde für euch: Am besten sind für einen Café Crème helle und mittlere Röstungen. Der Mahlgrad des Kaffeemehls sollte zwar feiner sein, als für einen Filterkaffee, aber deutlich gröber, als bei einem Espresso.


Ähnlich wie bei einem Espresso, eignet sich aber auch für ein Café Crème eine Mischung aus Arabica- und Robusta-Bohnen, da sich bei dieser eine schöne Crema bildet.

Unsere Café Crème Mischung Mocca ist ein sehr runder, aromatischer Kaffee mit edlem Körper und einem nussigen Charakter.


Nicht zu vergessen, einer wunderschönen Crema.

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