Obersee Nachrichten Kolumne #8: Sommerzeit ist Cold-Brew-Zeit

Der Sommer steht vor der Türe, auch wenn es vielleicht noch nicht ganz danach aussieht. Aber passend zu den kommenden Temperaturen gibt es eine Abkühlung.

Kaffee kann man natürlich nicht nur heiss geniessen. Vor allem in den letzten Jahren sind die gekühlten Kaffee-Getränke stark im Kommen. Sei es der altbekannte Iced Coffee bzw. Iced Latte oder die “neuen” Trendgetränke, wie Cold Brew und Nitro Coffee.

Doch was unterscheidet die einen von den anderen und warum empfehle ich dieses Jahr auf Cold Brew umzusteigen?

Die meisten kalten Kaffees werden zuerst heiss gebrüht, dann abgekühlt und auf Eis serviert. Der normale Brühvorgang hat zur Folge, dass sich die typischen Bitterstoffe lösen und man oft einen bitteren, kalten Kaffee erhält, den man dann mit Milch strecken und mit Zucker süssen muss.

Ein Cold Brew hingegen macht alles anders. Denn beim Kaltbrühverfahren bleibt aus der Bohne nur das Pure. Dadurch, dass das Pulver im kalten Wasser zieht, werden nur die Aromastoffe und das Koffein aus der Bohne gelöst, nicht aber die Säure und deutlich weniger Bitterstoffe. Das Resultat ist ein Cold Brew ohne bitteren Geschmack, den man vom herkömmlichen Café Crème kennt. Zudem überzeugt das fertige Getränk mit einer natürlichen Süsse. Wenn man es dennoch etwas süsser mag, dann empfehle ich einen Cold Brew mit Reismilch. Diese Milchalternative besitzt ebenfalls eine natürliche Süsse und ergänzt das schwarze Gold perfekt. Und dadurch, dass Cold Brew auch eine wunderbare Basis für allerlei weitere Kaffee-Getränke bietet, kann ich jedem wärmstens empfehlen den Schritt zu kaltem Kaffee zu wagen.


Tipp:​ Cold Brew kann man bequem auch Zuhause machen. Einfach geröstete Kaffeebohnen grob mahlen, zwischen 12–18 Stunden in kaltes Wasser einlegen und anschliessend gut filtern: fertig ist das Cold Brew Konzentrat. Dieses schmeckt am besten verdünnt mit Wasser oder Milch. Für mein persönliches Rezept schicke mir einfach eine E-Mail.


Zur Person: Philip Michael, der gebürtige Deutsche mit britischen Wurzeln, lebt und arbeitet mittlerweile in Buttikon. Seinen Kaffee trinkt er schwarz. Der gelernte Barista kommt ursprünglich aus der Werbung, hat sich aber vor ein paar Jahren voll und ganz dem Kaffee verschrieben.

Fragen rund ums Thema Kaffee, an folgende E-Mail: philip@ansaro.ch


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